Gärtnerin zu sein, ein Wunsch aus Kindheitstagen.
Heute in der eigenen kleinen Gärtnerei, die Freude
an der eigenständigen Arbeit, das Leben mit den Jahreszeiten
und die immer wieder-kehrende Faszination und Begeisterung.

Gärtnerin zu sein - Augen und Seele offen halten
Schneeglöckchen, Narzissen und Tulpen - Märzensonne
bringt sie hervor.
Schnittlauch, Petersilie, Kerbel, Pimpinelle und Estragon.
Frischen Kräuter für Quark und Soße.
Große Euphorbien an der Südwand. Sind wir doch
in England?
Das Leuchten des Mohns und die Vielfalt der Akelei unterm
Walnussbaum. Diese köstlichen kleinen Tomaten,fruchtig und süss von allen sehnsüchtig
erwartet. Rosmarin, Salbei, Thymian, Lavendelblüte. Ein Fest
für die Nase oder muss ich doch niesen?
Die Vielfalt der Minzen, so unterschiedliche
Düfte und es sind alles Minzen.
Ananssalbei, deren Blüten den grauen
November erhellen.
Der Schneeball, der tatsächlich im Winter blüht
und auch noch duftet.
Und der Feldsalat, der auch nach langen Frosttagen
wieder strotzend vor Vitalität sich erhebt.
 Viele Stunden und mehrere Hände (und Pfoten)
Aber es wird auch gesät, pikiert und getopft. Stecklinge
werden geschnitten und gesteckt. Es wird gerodet und geteilt,
gepflanzt, gegossen und geerntet. Tomaten werden ausgegeizt
und hochgebunden. Die Beete werden gehackt und gekrautet.
Mit dem Trecker wird gegrubbert und gefräst. Aufträge
werden zusammengestellt, geputzt und ausgeliefert. |